Zum elften Mal war der Konvoi on Tour

Es sind schon wahnsinnige Zahlen und Fakten, die diese Aktion von Round Table, Old Table und Ladies Circle so auf die Beine stellt. Da packen in ganz Deutschland an so vielen Orten Kinder ein Spielzeug oder Geschenk in einen Karton, hunderte freiwillige Helfer sammeln die Päckchen ein und 100 von Ihnen fahren eine Woche nach Rumänien und in die Ukraine, um Kindern, die ansonsten zu Weihnachten keine Geschenke bekommen, eine Freude zu machen. So war es auch beim elften Konvoi wieder ein grosse Schar an Kindern, die weit über 68.000 Päckchen gepackt haben. Allein in Bayreuth waren über 3.200 Geschenke, zusammen mit den befreundeten Clubs aus Amberg, Kulmbach und Coburg dann mehr als 4.000 Päckchen. An zwei Tagen haben die Bayreuther Tabler von über 70 Schulen, Kindergärten und Sammelstellen die Päckchen mit Lkws abgeholt, von Pegnitz bis Münchberg/Helmbrechts, von Glashütten/Ahorntal bis nach Fichtelberg/Mehlmeisel. In einer abendlichen Aktion bei der Spedition Steinbach, der wir ganz herzlichen Dank aussprechen für die tatkräftige und einzigartige Unterstützung durch die ZurVerfügungStellung der Halle, der Palletten, des Transportes nach Hanau und vor allem der vier Helfer incl. dem Chef persönlich, haben dann über 30 Leute vier Stunden lang sortiert, in grössere Kartons umgepackt, palletiert und gezählt.

In kleines bundesweites Orga-Team unter Führung der Konvoileiterin Nicole Richter hat die 17 Sattelzüge, 3 Reisebusse und 3 Kleinlaster über das Netzwerk der drei Serviceclubs organisiert, darüber hinaus Geldspenden über 100.000 Euro. Es müssen ja auch die Kosten für Diesel, Maut, Zoll, Autobahngebühren etc. gedeckt werden. Freundlicherweise ist der Konvoi in Deutschland mautbefreit, die anderen Länder wie Österreich und Ungarn sind hier leider nicht so entgegenkommend. Und nicht zu vergessen, es konnten auch wieder 100 Helfer gefunden werden, die sich eine Woche Urlaub nehmen, um mitzufahren und zu helfen. Die Kosten für die Verpflegung werden von den Helfern selbst getragen und auch die „roten Konvoijacken“, die als Erkennungszeichen dienen und gleichzeitig im Winter schön warm halten, bezahlt jeder selbst. Die Spenden werden nur für tatsächliche Sachkosten verwendet, somit kommt jeder Cent auch richtig an.

Am 3. Dezember ging es dann los. Am Tag zuvor trafen schon alle Fahrzeuge in Hanau in der Nähe von Frankfurt am Main ein, damit die Papiere erstellt werden. Jeder der Sattelzüge wird gewogen, die Einteilung der Gruppen wird festgelegt. Drei Sattelzüge und ein Reisebus starteten in Richtung Ukraine, die anderen 14 Trucks, zwei Reisebusse und drei Kleintransporter brachen am Samstag morgen in Richtung Rumänien auf. Ich selbst, Hartmut Joost, seit Jahren Mitglied bei Round Table 98 Bayreuth, war bereits 2007 mit dem Konvoi unterwegs und begleitete die Gruppe mit insgesamt 17 Helfern, 4 Sattelzügen und einem Kleintransporter nach Petrosani. Ich wollte mir vor Ort ein Bild machen, was sich geändert hat, mit der Hoffnung, dass sich die Situation vielleicht schon gebessert hat. Kurz hinter der ungarisch-rumänischen Grenze teilten wir uns auf, weitere Touren gingen nach Ilia, Alba Julia, Brasow und Bacao. Leider musste unsere Gruppe nach kurzer Fahrt auf den feldwegartigen Strassen schon einen Zwangshalt einlegen. Eine der Zugmaschinen war defekt. Gut vier Stunden lang versuchten die anwesenden Fahrer und auch ein Mechaniker, der den Konvoi begleitet, das Fahrzeug wieder in Gang zu setzen, leider erfolglos und es musste kurzfristig ein Truck-Service vor Ort gesucht werden. Die anderen drei Sattelzüge setzen die Fahrt nach Petrosani fort, der Kleinbus folgte später nach. Gegen 20 Uhr am Sonntag abend trafen wir dann nach 34 Stunden Fahrt am Haus der Caritas ein. Da wir die Päckchen nicht auf den Anhängern über Nacht lassen können ( vor Jahren wurden die Planen aufgeschlitzt ) musste noch abgeladen werden. Dank der Leiterin der Caritas Nora, die vor Ort sich für die sozialschwachen Familien einsetzt, waren fast 30 Helfer vor Ort und entluden in Rekordzeit die drei Anhänger mit rund 17.000 Weihnachtspäckchen. Es wurde im Haus nach Altersgruppen sortiert und mit deutsch, englisch, italienisch und rumänisch sowie ganz viel Zeichensprache war kurz vor Mitternacht auch das letzte Päckchen im Haus der Caritas untergebracht. Die Anhänger blieben offen, damit sich jeder vom „leeren“ Inhalt überzeugen konnte. Für die Helfer gab es nun ein warmes Essen und das Nachtlager, bestehend aus Behelfsbetten und Matrazen, konnte bezogen werden. Die Mitfahrer und Fahrer wurden so auf vier Zimmer mit je 3 – 5 Personen verteilt. Ein paar der Fahrer nutzten lieber die bequeme Fahrer-Koje im Lkw.

Schon am nächsten Tag in der Früh ging es dann mit Kleintransporten und Pkw nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Helfern der Caritas mit dem Verteilen der Päckchen los. Wir besuchten die ersten Kindergärten, Schulen, Waisenhäuser, Krankenhäuser und vor allem auch direkt Familien in ihrem Zuhause. Die Zustände sind sehr schlecht und erschreckend. Viele Häuser sind verfallen. Der Holzboden ist durchgefault, die Menschen leben auf dem blanken Erdboden, die Wände sind bis zum Dachgiebel mit Feuchtigkeit durchzogen, die Dächer sind nicht gedämmt und häufig sogar undicht. Ein verrosteter Ofen steht in einer Ecke und wärmt die meist nur ein oder zwei Zimmer, in denen die kinderreichen Familien leben. Leider sind dies keine Einzelfälle, sondern geschätzt die Hälfte bis zu zwei Dritteln leben in diesen Verhältnissen. Petrosani lebte und lebt vom Kohleabbau, hier wurden in den letzten Jahren einige Bergwerke geschlossen, von ehemals sieben Gruben besteht nur noch eine, die auch noch aufgelöst werden soll. Die Arbeitslosigkeit liegt daher bei rund 70 Prozent. Eine soziale Absicherung wie in Deutschland über Arbeitslosengeld oder Hartz IV besteht nicht. Wenn Arbeit da ist, liegt das Einkommen deutlich niedriger als bei uns, auf der anderen Seite sind Lebensmittel, abgesehen von Gemüse und Obst, so teuer wie in Deutschland. Wir fahren durch Wohngegenden, die von aussen wie Geisterstädte wirken, aber komplett bewohnt sind. Die Situation ist bedrückend. In den Einzelöfen in den Häusern wird nicht nur Holz oder Öl, sondern auch Pappe und anscheinend alles, was brennt, zum Feuermachen genutzt. So hängt auch ein Nebelschleier über den Häusern. Wir sind alle ziemlich erschüttert von der Situation.

Umso schöner sind dann die Momente in der Klassenzimmern und Heimen, wenn die Kinder ihr Weihnachtsgeschenk von uns in die Hand gedrückt bekommen und meist noch vor unseren Augen auspacken. Die Freudentränen sind dann nicht nur bei den Kindern zu finden, sondern auch bei den Helfern. Die Inhalte sind sehr liebevoll verpackt und die Kinder haben eine riesige Freude, ihr Geschenk auszupacken und den Inhalt genau zu untersuchen. In einem Kindergarten öffnet eines der Kinder gleich die Packung mit den „Lollis“ und verteilt diese an alle Kinder in der Gruppe. Kein Neid, sondern Zusammenhalt bestimmt hier das Bild. Ein zehnjähriger Junge zieht sofort den Pullover, Schal und die Mütze aus Wolle in Ringeloptik an, die er in seinem Paket gefunden hat, und strahlt über beide Backen. Ein kleines Mädchen, die Haare aufgrund einer Krankheit ganz kurzgeschoren, grinst mit der neuen Barbie-Puppe in der Hand, entfernt das Staniolpapier vom im Päckchen gefundenen Schokoladennikolaus und beisst genussvoll hinein. In diesem Momenten wird uns allen bewusst, warum wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Mit einfachen Mitteln und mit unserer Zeit und Hilfe wollen wir Kindern helfen, die ansonsten ein Weihnachtsfest ohne Geschenke erleben müssen.

Und unsere Aktion bereitet nicht nur den Kindern vor Ort Freude, auch das Kind, das in Deutschland das Päckchen gepackt hat, freut sich, etwas Gutes zu tun. Denkt an das Kind in Rumänien und der Ukraine, das sich zu Weihnachten über ein Geschenk freut. Wieviele Eltern, Verwandte oder Freunde haben beim Einpacken geholfen und sich damit auch über dieses Paket freuen können. Und vor Ort freuen sich nicht nur die Kinder, sondern Eltern, Grosseltern, Verwandte, Lehrer, Erzieherinnen und viele mehr mit den Kindern über das Weihnachtsgeschenk. Das meist einzige Geschenk, dass es in diesem Jahr zu Weihnachten geben wird. Damit sind es nicht nur über 68.000 Menschen die sich freuen, sondern ein vielfaches mehr ! Demgegenüber wirkt dann der eingangs genannte Aufwand sowie die Zahlen und Fakten vergleichsweise gering.

Kinder helfen Kindern ! Und noch mehr darüber hinaus…

Es war für mich zum zweiten Mal ein ganz besonderes Erlebnis, bestehend aus der wunderbaren Tour auf den Lkws, der Freude beim Einsammeln der Päckchen in Deutschland, aber insbesondere diesem wundervollen Gefühl, dass sich so viele Kinder in Rumänien und in der Ukraine freuen dürfen. Es war ein ganz anderes Weihnachtsfest und zum Schluss steht wieder fest: Auch in 2012 wird es einen Konvoi geben. Auch in 2012 werden wieder viele helfenden Hände und Spender gesucht, damit wir auch in diesem Jahr Kindern ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen können.

Helfen Sie uns daher bitte wieder mit einem Päckchen, mit Geldspenden, mit Ihrer Hilfe und mit Ihrem Einsatz, damit der Konvoi 2012 wieder ein Erfolg wird, ein Erfolg für so viele Kinder… jedes von Ihnen hat es verdient.

Round Table Bayreuth bedankt sich bei allen Spendern 2011 und freut sich auf die Unterstützung in diesem Jahr….

Für Sie alles Gute….

Ihr

Hartmut Joost

Unter folgendem Link haben wir Ihnen eine PDF-Präsentation des diesjährigen Konvois zusammengestellt.

Download KONVOI-2011 _ hohe Auflösung (61 MB)

Download KONVOI-2011 _ geringe Auflösung (10 MB)

Schmetterlingskids

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Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung für die Schmetterlingskinder in Deutschland. Es handelt sich um ca. 2.000 Kinder in unserem Land. Weil es so Wenige sind, sind sie “Waisenkinder der Medizin”. Ihnen wird nur wenig Beachtung geschenkt.

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In jedem Jahr wählen die 220 deutschen Tables ein gemeinsames Nationales Service Projekt. Für dieses große gemeinsame Ziel veranstalten sie 12 Monate lang überall in Deutschland Fundraising und “hands on”-Aktionen. Im Juni 2011 hat Round Table Deutschland das Nationale Service Projekt “SchmetterlingsKIDS” gewählt. Es wird koordiniert durch die Leipziger Tabler bei Round Table 203 Leipzig.

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Die Schmetterlingskinder haben die seltene Erkrankung Epidermolysis bullosa (EB). Das ist ein unheilbarer Gendefekt, der ihre Haut so verletzlich macht wie Schmetterlingsflügel. Sie haben ständig Wunden und führen mit ihren Familien bis zu ihrem oft viel zu zeitigen Tod ein schmerzvolles Dasein in Unverständnis und Desinteresse ihrer Umgebung. Denn sie sind zu wenige, um einen Markt für Pharma- und Medizinbranche darzustellen. Obwohl Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme hat, gibt es nicht die notwendige Versorgungsstruktur für Schmetterlingskinder.

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Das dringendste Problem ist derzeit die fehlende Information über die Krankheit und Öffentlichkeit für die Schmetterlingskinder. Wir wollen in den kommenden zwölf Monaten eine funktionierende interdisziplinäre Informations- und Versorgungsstruktur für diese Schmetterlingskinder aufbauen. In einem ersten Schritt werden deshalb Schmetterlings-Fibeln erstellt, die als Helfer im Alltag und als Information für das Umfeld dienen werden. Zusätzlich wollen wir Schmetterlings-Coaches und ehrenamtliche Schmetterlings-Nannys ausbilden, die den betroffenen Familien direkt, vor Ort im Alltag und je nach Bedarf helfen.

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Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Der Aufbau dieser Informations- und Versorgungsstruktur kostet neben unserer Zeit und unserem persönlichem Einsatz auch Geld. Wir benötigen im ersten Jahr 300.000 Euro, um unsere Ziele zu erreichen.

Deshalb bitten wir Sie heute um Ihre Spende! Unterstützen Sie mit uns jene, denen bisher zu wenig geholfen wird! Gemeinsam können wir unsere Gesellschaft dauerhaft ein Stück besser machen! Bitte helfen Sie den Schmetterlingskindern!

Round Table Bayreuth unterstützt dieses Projekt. Unter anderem fließt ein Teil der Einnahmen aus der Bürgerfest-Tombola in das Projekt Schmetterlingskids.

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Alle Informationen rund um Round Table SchmetterlingsKIDS finden sie hier: www.rt-schmetterlingskids.de.

Unfallursache - Toter Winkel

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Immer wieder kommt es durch rechts abbiegende LKW zu tragischen Unfällen, da Radfahrer und Fussgänger durch den toten Winkel übersehen werden. Diese Unfälle zählen zu den schwersten im Strassenverkehr, da die Opfer kaum eine Chance haben.

Die Idee ist, in möglichst vielen Grundschulen das Thema für die Kinder der Klassen 3 und 4 als Unterrichtsinhalt anregen. Mit viel Erfolg konnte Round Table Deutschland dieses Projekt im September 2006 starten und schon über 2000 Kinder über die Gefahren des Toten Winkel aufklären. Die Schulen nehmen dieses Thema sehr dankbar an. Auch hier in Bayreuth Stadt und Land konnten wir zahlreiche Schulen für unser Projekt gewinnen.

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Raus aus dem Toten Winkel heisst unsere Aktion. In einer Unterrichtsstunde sollen die Kinder auf die Problematik aufmerksam gemacht werden und Verhaltensregeln lernen, wie sich Unfälle mit LKW vermeiden lassen. Verschiedene Unterrichtsmaterialien stellen wir den Lehrern zur Verfügung.

Dann kommt der praktische Teil: Round Table organisiert einen LKW und kommt damit an einem Vormittag auf den Schulhof. Wir stellen eine ganze Schulklasse in den Toten Winkel und jedes Kind darf sich einmal an das Steuer setzen und so selbst einmal zu erleben, was der Tote Winkel bedeutet.

Sind Sie Schulleiter, Lehrer oder Elternbeirat und möchten das Projekt auch an Ihrer Schule durchführen und begleiten? Schreiben Sie uns eine Mail.

Was wäre Weihnachten ohne Geschenke?

Round Table Bayreuth sammelt wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in Rumänien

Rotmain-Center unterstützt wieder die Sammelaktion

packchen-rwg-1.jpgSeit zwölf Jahren fahren die Mitglieder von Round Table (Tabler) unterstützt von Ladies Circle Deutschland (in den Vorjahren auch unterstütz von der Kinderzukunft Rudolf Walther Stiftung) nach Rumänien und bringen den Kindern Weihnachtspäckchen aus Deutschland. Auch in diesem Jahr haben daher die Tabler aus Bayreuth wieder die Schulen und Kindergärten angeschrieben und um Unterstützung gebeten.

Eine sehr gute Idee ist auch, dass ein Kind in Deutschland etwas von seinen Spielsachen aussucht, dass neuwertig und gut erhalten ist, und dieses dann gemeinsam mit den Eltern, Grosseltern, Geschwistern oder sonstigen Bekannten mit Süssigkeiten, Körperpflegemitteln oder weiteren Spielsachen als Weihnachtspäckchen verpackt und damit etwas von sich gibt. Auf dem Päckchen sollte vermerkt werden, ob es für einen Jungen oder ein Mädchen ist (passende Beschriftungszettelchen zum ausdrucken bekommen Sie hier: zuordnungs_zettel.pdf) und für welche Altersgruppe es geeignet ist. Dann wird das Päckchen an die Tabler aus Bayreuth übergeben. Die im gesamten Bundesgebiet gesammelten Päckchen werden mit einigen Sattelzügen und Busen dann in der Zeit vom 05.12. bis 12.12. nach Rumänien gefahren und dort den Kindern von uns persönlich übergeben. Beschenkt werden Kinder in Schulen, Kindergärten, Waisenhäusern, Krankenstationen, zu Hause oder teilweise auch in Asylen für die Strassenkinder. Enrico Haferkorn, Hartmut Joost und Ekkehard Meyer von Round Table Bayreuth, waren in den letzten Jahren mit dabei und selbst vor Ort.

“Gebraucht wird dort einfach alles, und für die Kinder ist es erst Weihnachten, wenn die Tabler mit dem Konvoi kommen. Die Kinder warten schon sehnsüchtigst darauf, denn am eigentlichen Weihnachtsfest gibt es keine Geschenke, da sich niemand etwas leisten kann”

Daher gilt der Aufruf an alle Bayreuther, sich mit Ihren Kindern zusammen zu setzen und dann gemeinsam ein Päckchen für die Kinder in Rumänien zu packen. Der Inhalt soll Freude machen, es gibt aber keine Vorschriften, was enthalten sein muss. Das ist das Schöne an dieser Aktion, dass die Kinder hier in Deutschland “Geben” können, und dabei an die Kinder in Rumänien denken, die gerne zumindest diese eine Geschenk zu Weihnachten “Nehmen”. Ein kleines Licht in der sehr dunklen und kalten Welt Rumäniens. Im den letzten Jahren wurden schon weit über 300.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien gefahren. In den letzten Jahren jedes Jahr alleine über 3.500 Päckchen aus Bayreuth und Umgebung. Die Mitfahrer haben auch berichtet, dass die Bayreuther Päckcken ganz besonders liebevoll gefüllt und eingepackt worden sind.

Am Samstag, 05.11. von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 06.11. von 13 bis 18 Uhr stehen daher die Tabler im Rotmaincenter für Fragen zur Verfügung und freuen sich über mitgebrachte Päckchen sowie auch Spenden. Bis zum 26. November können die Päckchen an allen Sammelstellen abgegeben werden.

Weiterhin freuen wir uns natürlich über Geldspenden. Mit den Spendengeldern werden die Kosten des Konvois (Benzin, Mautgebühren, Mietkosten für LKWs etc.) mitfinanziert. Spendenquittungen können jederzeit ausgestellt werden. Kontonummer: Round Table Bayreuth, Hypo-Vereinsbank Bayreuth, Kto-Nr. 3 024 252 99, BLZ 773 200 72

Weitere Abgabestellen entnehmen Sie bitte unserem Flyer: flyer_weihnachtspaeckchen.pdf

Die Tabler freuen sich auf Ihre Unterstützung, und die rumänischen Kinder über Ihre Geschenke.

Alle Fakten zur Päckchenaktion in aller Kürze

1. Wer organisiert Weihnachtspäckchenaktion und den Konvoi?

Veranstalter ist RTD und Lady-Circle Deutschland. In den Vorjahren war auch die Rudolph Walter-Stiftung beteilgt

2. Wann und wo fährt der Konvoi diesen Jahr?

Abfahrt/Konvoidauer ist in Hanau-Gründau am/ab 04. bis 11.12.2010
Es werden 4 großen Zentren gestreut über Rumänien angefahren. Von diesen Zentren werden viele kleine Einzeltouren gestartet zu Schulen, Waisenhäuser, Behindertenheimen, Kindergärten, Kinderkrankenhäuser etc.) In den letzten Jahren wurden jeweils ca. 45.000-50.000 Päckchen nach Rumänien gebracht. (RT98 davon 3.300 – 3.900 Stück).

3. Wann werden die W-Päckchen in den Schulen von RT98 abgeholt?

Abholtermin ist Do. 24.11. und Fr. 25.11., bis spätestens diesen Terminen müssen die Päckchen bereitstehen zur Abholung. Abholuhrzeit wird von uns koordiniert.

4. Wie groß und was sollte in die Päckchen eingepackt werden ?

Päckchengröße sollte ca. einem Schuhkarton entsprechen. Es sollten Spielsachen, Süßigkeiten, Malbücher, evtl. Hygieneartikel (Zahnbürste, Kamm, Zahnpasta…), Plüschtieren etc. eingepackt werden. Näheres dazu steht auch auf dem Weihnachtspäckchen-Flyer. Bitte Geschlecht und Alter angeben, für das das Päckchen bestimmt ist.

5. Wo können Päckchen noch abgegeben werden, außer in den beteiligten Schulen?

An allen Sammelstellen die auf dem Weihnachtspäckchen-Flyer angegeben sind oder im Rotmain-Center.

6. Welche wichtigen Termine stehen für die Weihnachtspäckchen-Aktion an?

05. Nov. Rotmaincenter (10 bis 18 Uhr). Flyer verteilen, Bevölkerung informieren, für Aktion werben
06. Nov. Rotmaincenter (13 bis 18 Uhr). Flyer verteilen, Bevölkerung informieren, für Aktion werben
24. Nov. Päckchen werden bei den Schulen und allen anderen Sammelstellen abgeholt (Tour 1)
25. Nov. Päckchen werden bei den Schulen und allen anderen Sammelstellen abgeholt (Tour 2)
28. Nov. Die Päckchen werden nach Alter und Geschlecht sortieren und transportfertig machen

Weihnachtspäckchen-Sammelaktion im Rotmain-Center

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Es ist soweit. Wir sammeln wieder Päckchen für unseren Hilfskonvoi. Wie im letzten Jahr auch, werden wir mit einem Stand im Bayreuther Rotmaincenter vertreten sein und dort am Samstag den 06.11. und Samstag den 14.11. jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Päckchen entgegen nehmen.

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An dieser Stelle wieder ganz vielen Dank an das Rotmain-Center, das uns wieder den Platz kostenlos zur Verfügung stellt und natürlich an die Bayreuther Presse und Radio Mainwelle, die wieder kräftig für uns die Werbetrommel rühren.

Round Table Bayreuth unterstützt ein Projekt für Straßenkinder in Petrosani/Rumänien

Bayreuther Firmen helfen zusammen und ermöglichen die Fertigstellung des Nachtasyllagers

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Seit über 10 Jahren werden von Round Table Deutschland und der Rudolf-Walther-Stiftung Weihnachtspäckchen nach Rumänien gefahren, um die vielen Kinder zu beschenken, die sonst zu Weihnachten nichts bekommen. Auf diese Weise lernen die deutschen Kinder etwas von sich zu geben und jemanden, dem es schlechter geht eine Freude zu machen.

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Hartmut Joost, Pastpräsident des Bayreuther Serviceclubs Round Table begleitete den Konvoi im Dezember 2007 und knüpfte dabei Kontakt zur Caritasstation in Petrosani, einer Stadt in den Karpaten. In Petrosani gab es vor einigen Jahren noch über 10 Kohleminen, gerade einmal drei davon sind noch geöffnet, bis Ende des Jahres soll es evtl. weitere Schließungen geben. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 60 % und so können manche Eltern nicht für die regelmäßige Ernährung Ihrer Kinder sorgen. Viele Kinder landen auf der Straße und sind auf sich allein gestellt. Sie übernachten in der Kanalisation, um zumindest trocken und etwas wärmer untergebracht zu sein. Im Dezember 2007 wurde der Grundstein für das Projekt “Nachtasyllager und Tagesstätte” der Caritas gelegt. Ein neues Gebäude mit Schlafräumen, Duschmöglichkeiten, und Aufenthaltsräumen , Küche und Hauswirtschaftsraum wurde gebaut. Die Straßenkinder haben dort eine Anlaufstation, um wieder in ein geregeltes Leben eingegliedert zu werden. Die Mitglieder von Round Table waren überrascht, dass weit über 80 Kinder bereits registriert sind, und wie liebevoll sich die Mitarbeiter der Caritas sich dieser Aufgabe angenommen haben.

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Im Laufe des Jahres 2008 wurde die Leiterin der Station, Nora Dubcyk, dann von Pech verfolgt. Der Architekt verließ Rumänien, Arbeiten wurden nicht mehr fertiggestellt, Nachbesserungen mussten vorgenommen werden und die Mittel, die aus einer Stiftung der Caritas zur Verfügung gestellt wurden, gingen zu Ende, ohne dass das Objekt fertiggestellt werden konnte. Aufgrund des Kontaktes zu Round Table Bayreuth erreichte den Serviceclub der Hilferuf und es wurde sofort reagiert. Über viele persönliche und geschäftliche Kontakte konnte innerhalb von kürzester Zeit Baumaterial im Wert von weit über 10.000 Euro zusammengetragen werden: hierbei sind die Fa. Ehl mit Beton-Pflastersteinen, die Fa. GIMA GmbH & Co KG Baustoffe mit Dämmmaterial, die Fa. Vitrulan Textilglas GmbH mit technischem Armierungsgeweben und dekorativen Wandbelägen auf Glasbasis und auch die HypoVereinsbank mit Schreibtischen federführend zu erwähnen. Das Problem des Transportes konnte dann auch noch Dank der Unterstützung von Christian Wedlich und einer Spende von 1.000 Euro als Fahrtkostenzuschuss von der Work.on - Firmengruppe kurzfristig gelöst werden, so dass sich Nora Dubcyk und Ihr Team sowie die Straßenkinder von Petrosani nun über ein schönes neues Zuhause freuen können.

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FOTO: Auf dem Bild vor dem Firmengebäude Work.on: von rechts: Henning Vocke, Fa. Vitrulan, Volker Schmidt, Fa. work.on, Hartmut Joost und Thomas Döring, Präsidium Round Table Bayreuth, Marco Marino, Fa. work.on.

Hilfe zur Selbsthilfe und dass diese Hilfe nicht nur aus finanziellen, sondern vor allem aus materiellen Beiträgen bestand, zeichnete diese Aktion aus. bestehen kann. Round Table Bayreuth bedankt sich bei allen Sponsoren auch im Namen der Caritas von Petrosani.
In diesem Jahr wird übrigens wieder die Aktion “Weihnachtspäckchen für Rumänien” mit der Unterstützung der Bayreuther Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen gestartet, vom 8. November bis 14. November können Päckchen im Rotmain-Center abgegeben werden. Weitere Stellen, wie Textil Becher, Sudpfanne, Cutting Crew, Optik Fischer, AutoHaferkorn, dasBILDHAUS usw. nehmen die Päckchen auch gerne noch bis 26. November entgegen. Helfen auch Sie mit, Kindern in Rumänien, an die sonst niemand denkt, eine Freude zu machen.

Ausflug mit den HPZ-Kindern zum Naturkundemuseum Grassemann

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Hallo Thomas,

möchte Euch Allen im Namen des gesamten Wohnheimes noch einmal ein herzliches Dankeschön für den super organisierten Ausflug sagen! Es hat einfach alles gepasst, die Kinder und auch wir haben uns sehr wohlgefühlt. Alle haben den Mitarbeitern am Sonntag noch viel erzählen können!!!

Sonnige Grüße
Christine

HPZ Bayreuth

Am 26. September versammelten wir uns um mit den HPZ-Kindern einen Ausflug zum Naturkundezentrum Grassemann zu unternehmen. Erst hieß es Kräuter sammeln um Kräuterbutter herzustellen, dann wurde am Lagerfeuer Stockbrot gebacken und gemeinsam gegessen. Ein riesiger Spaß für unser HPZ-Kinder und natürlich für uns und unsere Familien.

Gelungener HPZ-Ausflug nach Kroatien.

RT98 hat den Kindern der Gruppe “Vogel” aus dem HPZ-Wohnheim einen Kroatien-Urlaub und damit die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches ermöglicht. Nun - leider ist der Urlaub vorbei - gibt es einen kurzen Reisebericht:

hpz-danke-1.jpgAm 9. August war es soweit, der Wunsch endlich einmal das Meer zu sehen konnte in Erfüllung gehen! Völlig aufgeregt springen alle um 4 Uhr aus dem Bett und schon eine Stunde später geht es los. Das Frühstück gab es kurz vor Österreich im Mc Donalds (wo sonst..) und unser Harry nutzte gleich mal die Gelegenheit sich auf dem Parkplatz hinters Steuer des von Round Table gespendeten Ford Mondeo zu setzen. Nachdem das Fahrzeug mit affengeil genehmigt wurde, konnte die Fahrt weitergehen. Leider kamen wir nicht weit, denn am Tauerntunnel standen wir erst mal lange im Stau. Aber man kann ja immer was Positives daraus machen und somit folgte Frühsport auf der Autobahn.

Die restliche Fahrt ging dann auf direkten Weg nach Most Pican auf Istrien. Abends dort angekommen wurde natürlich erst mal der Pool getestet. Nach einem leckeren Abendessen fielen alle erschöpft ins Bett. Am nächsten Tag blieben wir bei herrlichem Sonnenschein so lange im Pool bis uns Schwimmhäute gewachsen sind und am Abend ging es dann in die Hafenstadt zum Essen. Zum Glück gibt es auch in Kroatien Schnitzel mit Pommes und Pizza, da weiß man doch gleich was man sich bestellt. Aber wir haben in der Woche natürlich auch einheimische Gerichte gekostet. Am Mittwoch ist es nach längeren Verhandlungen auch gelungen ein Schiff zu finden, das uns für einen bezahlbaren Preis mitnimmt.
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So haben wir eine Fahrt zur Insel Cres gemacht, dort wurden wir an einem einsamen Badestrand ausgesetzt und durften dort im Meer baden. Leider war da Salz drin, was Einigen so gar nicht schmeckte. Schnell wurde beschlossen: unser Pool ist da viel besser! Nach mehreren Ausflügen und viel Badespaß im Pool war die Woche leider schon wieder vorbei und wir mussten am 16. August wieder abreisen. Zuhause angekommen denken wir noch sehr oft an die schöne Woche zurück und bedanken uns noch mal ganz herzlich bei Round Table für den Mietwagen und allen anderen Spendern, denn sonst wäre unser Urlaub nicht möglich gewesen.

Round Table 98 Bayreuth im Marathon-Fieber

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Wir schicken ein Mitglied auf eine Strecke von “100 Kilometern”

In Biel in der Schweiz startet am 13. Juni 2008 zum inzwischen 50ten Mal der Ultra-Marathon. Hier gilt nicht die klassische Distanz von 42,6 Kilometer, sondern die Läufer werden auf eine Strecke von sage und schreibe 100 Kilometer geschickt und haben dafür bis zu 24 Stunden Zeit. Der Start ist am Freitag abend um 22 Uhr, die Ankunft bis zum Samstag abend möglich.

In diesem Jahr wird der Bayreuther Service Club Round Table einen Läufer auf diese Distanz schicken und sucht dafür Sponsoren und Spender.

Thomas Döring, schon seit vielen Jahren aktiv beim ServiceClub tätig und in diesem Jahr auch VizePräsident, hat sich ein hohes Ziel gesteckt und wird die Strecke versuchen zu bewältigen. Als zusätzlichen Ansporn wurde die Idee geboren, für jeden der einhundert Kilometer eine Spende zu erhalten und diese dann Projekten in und um Bayreuth zur Verfügung zu stellen.

Hierbei geht es zum Beispiel um die Freizeitgestaltung im Internat im Heilpädagogischen Zentrum, bei welcher die Kinder schon seit Jahren von den Bayreuther “Tablern”, wie sich die Mitglieder des Serviceclubs selbst bezeichnen, begleitet und unterstützt werden, aber auch um die Mittagsbetreuung von Kindern aus sozial schwachen Familien, wo Patenschaften übernommen werden. Auch der TREFF e.V. Altstadt soll eines der Projekte werden, um hier den Kindern eine integrative Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Ein Drogenpräventionsprojekt des Clubs in Zusammenarbeit mit “Verrückt – na und?” e.V. Deutschland, das schon an der Realschule I, der Altstadtschule und der Schule in Weidenberg durchgeführt wurde, soll in diesem Jahr aus diesen Spenden weiteren Schulklassen in Bayreuth ermöglicht werden.

Der ausdrückliche Wunsch des Läufers wird berücksichtigt, die Mittel ausschliesslich für Bayreuther Projekte zu verwenden. Die gesammelten Gelder werden zu 100 % an die Projekte weitergegeben, da alle “Tabler” ehrenamtlich tätig sind und daher keinerlei Verwaltungskosten oder ähnliches anfallen.

Einige weitere Informationen können Sie in unserer Anzeige finden, die Sie gerne auch per Mail an Freunde und Bekannte weiterleiten dürfen: anzeige_ultra-marathon.pdf

Alle Interessenten, die diese Aktion unterstützen, werden gebeten, aufs Spendenkonto von

“Freunde von Round Table Bayreuth e.V.”,
Kontonummer 302425299
HypoVereinsbank Bayreuth, BLZ 773 200 72

zu überweisen, Stichwort: “Spenden-Ultra-Marathon 2008″.

Bis zu 100,00 Euro gilt der Überweisungsträger als Spendenbeleg, gerne werden aber auch Spendenquittungen ausgestellt.

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