Zum elften Mal war der Konvoi on Tour

Es sind schon wahnsinnige Zahlen und Fakten, die diese Aktion von Round Table, Old Table und Ladies Circle so auf die Beine stellt. Da packen in ganz Deutschland an so vielen Orten Kinder ein Spielzeug oder Geschenk in einen Karton, hunderte freiwillige Helfer sammeln die Päckchen ein und 100 von Ihnen fahren eine Woche nach Rumänien und in die Ukraine, um Kindern, die ansonsten zu Weihnachten keine Geschenke bekommen, eine Freude zu machen. So war es auch beim elften Konvoi wieder ein grosse Schar an Kindern, die weit über 68.000 Päckchen gepackt haben. Allein in Bayreuth waren über 3.200 Geschenke, zusammen mit den befreundeten Clubs aus Amberg, Kulmbach und Coburg dann mehr als 4.000 Päckchen. An zwei Tagen haben die Bayreuther Tabler von über 70 Schulen, Kindergärten und Sammelstellen die Päckchen mit Lkws abgeholt, von Pegnitz bis Münchberg/Helmbrechts, von Glashütten/Ahorntal bis nach Fichtelberg/Mehlmeisel. In einer abendlichen Aktion bei der Spedition Steinbach, der wir ganz herzlichen Dank aussprechen für die tatkräftige und einzigartige Unterstützung durch die ZurVerfügungStellung der Halle, der Palletten, des Transportes nach Hanau und vor allem der vier Helfer incl. dem Chef persönlich, haben dann über 30 Leute vier Stunden lang sortiert, in grössere Kartons umgepackt, palletiert und gezählt.

In kleines bundesweites Orga-Team unter Führung der Konvoileiterin Nicole Richter hat die 17 Sattelzüge, 3 Reisebusse und 3 Kleinlaster über das Netzwerk der drei Serviceclubs organisiert, darüber hinaus Geldspenden über 100.000 Euro. Es müssen ja auch die Kosten für Diesel, Maut, Zoll, Autobahngebühren etc. gedeckt werden. Freundlicherweise ist der Konvoi in Deutschland mautbefreit, die anderen Länder wie Österreich und Ungarn sind hier leider nicht so entgegenkommend. Und nicht zu vergessen, es konnten auch wieder 100 Helfer gefunden werden, die sich eine Woche Urlaub nehmen, um mitzufahren und zu helfen. Die Kosten für die Verpflegung werden von den Helfern selbst getragen und auch die „roten Konvoijacken“, die als Erkennungszeichen dienen und gleichzeitig im Winter schön warm halten, bezahlt jeder selbst. Die Spenden werden nur für tatsächliche Sachkosten verwendet, somit kommt jeder Cent auch richtig an.

Am 3. Dezember ging es dann los. Am Tag zuvor trafen schon alle Fahrzeuge in Hanau in der Nähe von Frankfurt am Main ein, damit die Papiere erstellt werden. Jeder der Sattelzüge wird gewogen, die Einteilung der Gruppen wird festgelegt. Drei Sattelzüge und ein Reisebus starteten in Richtung Ukraine, die anderen 14 Trucks, zwei Reisebusse und drei Kleintransporter brachen am Samstag morgen in Richtung Rumänien auf. Ich selbst, Hartmut Joost, seit Jahren Mitglied bei Round Table 98 Bayreuth, war bereits 2007 mit dem Konvoi unterwegs und begleitete die Gruppe mit insgesamt 17 Helfern, 4 Sattelzügen und einem Kleintransporter nach Petrosani. Ich wollte mir vor Ort ein Bild machen, was sich geändert hat, mit der Hoffnung, dass sich die Situation vielleicht schon gebessert hat. Kurz hinter der ungarisch-rumänischen Grenze teilten wir uns auf, weitere Touren gingen nach Ilia, Alba Julia, Brasow und Bacao. Leider musste unsere Gruppe nach kurzer Fahrt auf den feldwegartigen Strassen schon einen Zwangshalt einlegen. Eine der Zugmaschinen war defekt. Gut vier Stunden lang versuchten die anwesenden Fahrer und auch ein Mechaniker, der den Konvoi begleitet, das Fahrzeug wieder in Gang zu setzen, leider erfolglos und es musste kurzfristig ein Truck-Service vor Ort gesucht werden. Die anderen drei Sattelzüge setzen die Fahrt nach Petrosani fort, der Kleinbus folgte später nach. Gegen 20 Uhr am Sonntag abend trafen wir dann nach 34 Stunden Fahrt am Haus der Caritas ein. Da wir die Päckchen nicht auf den Anhängern über Nacht lassen können ( vor Jahren wurden die Planen aufgeschlitzt ) musste noch abgeladen werden. Dank der Leiterin der Caritas Nora, die vor Ort sich für die sozialschwachen Familien einsetzt, waren fast 30 Helfer vor Ort und entluden in Rekordzeit die drei Anhänger mit rund 17.000 Weihnachtspäckchen. Es wurde im Haus nach Altersgruppen sortiert und mit deutsch, englisch, italienisch und rumänisch sowie ganz viel Zeichensprache war kurz vor Mitternacht auch das letzte Päckchen im Haus der Caritas untergebracht. Die Anhänger blieben offen, damit sich jeder vom „leeren“ Inhalt überzeugen konnte. Für die Helfer gab es nun ein warmes Essen und das Nachtlager, bestehend aus Behelfsbetten und Matrazen, konnte bezogen werden. Die Mitfahrer und Fahrer wurden so auf vier Zimmer mit je 3 – 5 Personen verteilt. Ein paar der Fahrer nutzten lieber die bequeme Fahrer-Koje im Lkw.

Schon am nächsten Tag in der Früh ging es dann mit Kleintransporten und Pkw nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Helfern der Caritas mit dem Verteilen der Päckchen los. Wir besuchten die ersten Kindergärten, Schulen, Waisenhäuser, Krankenhäuser und vor allem auch direkt Familien in ihrem Zuhause. Die Zustände sind sehr schlecht und erschreckend. Viele Häuser sind verfallen. Der Holzboden ist durchgefault, die Menschen leben auf dem blanken Erdboden, die Wände sind bis zum Dachgiebel mit Feuchtigkeit durchzogen, die Dächer sind nicht gedämmt und häufig sogar undicht. Ein verrosteter Ofen steht in einer Ecke und wärmt die meist nur ein oder zwei Zimmer, in denen die kinderreichen Familien leben. Leider sind dies keine Einzelfälle, sondern geschätzt die Hälfte bis zu zwei Dritteln leben in diesen Verhältnissen. Petrosani lebte und lebt vom Kohleabbau, hier wurden in den letzten Jahren einige Bergwerke geschlossen, von ehemals sieben Gruben besteht nur noch eine, die auch noch aufgelöst werden soll. Die Arbeitslosigkeit liegt daher bei rund 70 Prozent. Eine soziale Absicherung wie in Deutschland über Arbeitslosengeld oder Hartz IV besteht nicht. Wenn Arbeit da ist, liegt das Einkommen deutlich niedriger als bei uns, auf der anderen Seite sind Lebensmittel, abgesehen von Gemüse und Obst, so teuer wie in Deutschland. Wir fahren durch Wohngegenden, die von aussen wie Geisterstädte wirken, aber komplett bewohnt sind. Die Situation ist bedrückend. In den Einzelöfen in den Häusern wird nicht nur Holz oder Öl, sondern auch Pappe und anscheinend alles, was brennt, zum Feuermachen genutzt. So hängt auch ein Nebelschleier über den Häusern. Wir sind alle ziemlich erschüttert von der Situation.

Umso schöner sind dann die Momente in der Klassenzimmern und Heimen, wenn die Kinder ihr Weihnachtsgeschenk von uns in die Hand gedrückt bekommen und meist noch vor unseren Augen auspacken. Die Freudentränen sind dann nicht nur bei den Kindern zu finden, sondern auch bei den Helfern. Die Inhalte sind sehr liebevoll verpackt und die Kinder haben eine riesige Freude, ihr Geschenk auszupacken und den Inhalt genau zu untersuchen. In einem Kindergarten öffnet eines der Kinder gleich die Packung mit den „Lollis“ und verteilt diese an alle Kinder in der Gruppe. Kein Neid, sondern Zusammenhalt bestimmt hier das Bild. Ein zehnjähriger Junge zieht sofort den Pullover, Schal und die Mütze aus Wolle in Ringeloptik an, die er in seinem Paket gefunden hat, und strahlt über beide Backen. Ein kleines Mädchen, die Haare aufgrund einer Krankheit ganz kurzgeschoren, grinst mit der neuen Barbie-Puppe in der Hand, entfernt das Staniolpapier vom im Päckchen gefundenen Schokoladennikolaus und beisst genussvoll hinein. In diesem Momenten wird uns allen bewusst, warum wir diese Aktion ins Leben gerufen haben. Mit einfachen Mitteln und mit unserer Zeit und Hilfe wollen wir Kindern helfen, die ansonsten ein Weihnachtsfest ohne Geschenke erleben müssen.

Und unsere Aktion bereitet nicht nur den Kindern vor Ort Freude, auch das Kind, das in Deutschland das Päckchen gepackt hat, freut sich, etwas Gutes zu tun. Denkt an das Kind in Rumänien und der Ukraine, das sich zu Weihnachten über ein Geschenk freut. Wieviele Eltern, Verwandte oder Freunde haben beim Einpacken geholfen und sich damit auch über dieses Paket freuen können. Und vor Ort freuen sich nicht nur die Kinder, sondern Eltern, Grosseltern, Verwandte, Lehrer, Erzieherinnen und viele mehr mit den Kindern über das Weihnachtsgeschenk. Das meist einzige Geschenk, dass es in diesem Jahr zu Weihnachten geben wird. Damit sind es nicht nur über 68.000 Menschen die sich freuen, sondern ein vielfaches mehr ! Demgegenüber wirkt dann der eingangs genannte Aufwand sowie die Zahlen und Fakten vergleichsweise gering.

Kinder helfen Kindern ! Und noch mehr darüber hinaus…

Es war für mich zum zweiten Mal ein ganz besonderes Erlebnis, bestehend aus der wunderbaren Tour auf den Lkws, der Freude beim Einsammeln der Päckchen in Deutschland, aber insbesondere diesem wundervollen Gefühl, dass sich so viele Kinder in Rumänien und in der Ukraine freuen dürfen. Es war ein ganz anderes Weihnachtsfest und zum Schluss steht wieder fest: Auch in 2012 wird es einen Konvoi geben. Auch in 2012 werden wieder viele helfenden Hände und Spender gesucht, damit wir auch in diesem Jahr Kindern ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen können.

Helfen Sie uns daher bitte wieder mit einem Päckchen, mit Geldspenden, mit Ihrer Hilfe und mit Ihrem Einsatz, damit der Konvoi 2012 wieder ein Erfolg wird, ein Erfolg für so viele Kinder… jedes von Ihnen hat es verdient.

Round Table Bayreuth bedankt sich bei allen Spendern 2011 und freut sich auf die Unterstützung in diesem Jahr….

Für Sie alles Gute….

Ihr

Hartmut Joost

Unter folgendem Link haben wir Ihnen eine PDF-Präsentation des diesjährigen Konvois zusammengestellt.

Download KONVOI-2011 _ hohe Auflösung (61 MB)

Download KONVOI-2011 _ geringe Auflösung (10 MB)

Was wäre Weihnachten ohne Geschenke?

Round Table Bayreuth sammelt wieder Weihnachtspäckchen für Kinder in Rumänien

Rotmain-Center unterstützt wieder die Sammelaktion

packchen-rwg-1.jpgSeit zwölf Jahren fahren die Mitglieder von Round Table (Tabler) unterstützt von Ladies Circle Deutschland (in den Vorjahren auch unterstütz von der Kinderzukunft Rudolf Walther Stiftung) nach Rumänien und bringen den Kindern Weihnachtspäckchen aus Deutschland. Auch in diesem Jahr haben daher die Tabler aus Bayreuth wieder die Schulen und Kindergärten angeschrieben und um Unterstützung gebeten.

Eine sehr gute Idee ist auch, dass ein Kind in Deutschland etwas von seinen Spielsachen aussucht, dass neuwertig und gut erhalten ist, und dieses dann gemeinsam mit den Eltern, Grosseltern, Geschwistern oder sonstigen Bekannten mit Süssigkeiten, Körperpflegemitteln oder weiteren Spielsachen als Weihnachtspäckchen verpackt und damit etwas von sich gibt. Auf dem Päckchen sollte vermerkt werden, ob es für einen Jungen oder ein Mädchen ist (passende Beschriftungszettelchen zum ausdrucken bekommen Sie hier: zuordnungs_zettel.pdf) und für welche Altersgruppe es geeignet ist. Dann wird das Päckchen an die Tabler aus Bayreuth übergeben. Die im gesamten Bundesgebiet gesammelten Päckchen werden mit einigen Sattelzügen und Busen dann in der Zeit vom 05.12. bis 12.12. nach Rumänien gefahren und dort den Kindern von uns persönlich übergeben. Beschenkt werden Kinder in Schulen, Kindergärten, Waisenhäusern, Krankenstationen, zu Hause oder teilweise auch in Asylen für die Strassenkinder. Enrico Haferkorn, Hartmut Joost und Ekkehard Meyer von Round Table Bayreuth, waren in den letzten Jahren mit dabei und selbst vor Ort.

“Gebraucht wird dort einfach alles, und für die Kinder ist es erst Weihnachten, wenn die Tabler mit dem Konvoi kommen. Die Kinder warten schon sehnsüchtigst darauf, denn am eigentlichen Weihnachtsfest gibt es keine Geschenke, da sich niemand etwas leisten kann”

Daher gilt der Aufruf an alle Bayreuther, sich mit Ihren Kindern zusammen zu setzen und dann gemeinsam ein Päckchen für die Kinder in Rumänien zu packen. Der Inhalt soll Freude machen, es gibt aber keine Vorschriften, was enthalten sein muss. Das ist das Schöne an dieser Aktion, dass die Kinder hier in Deutschland “Geben” können, und dabei an die Kinder in Rumänien denken, die gerne zumindest diese eine Geschenk zu Weihnachten “Nehmen”. Ein kleines Licht in der sehr dunklen und kalten Welt Rumäniens. Im den letzten Jahren wurden schon weit über 300.000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien gefahren. In den letzten Jahren jedes Jahr alleine über 3.500 Päckchen aus Bayreuth und Umgebung. Die Mitfahrer haben auch berichtet, dass die Bayreuther Päckcken ganz besonders liebevoll gefüllt und eingepackt worden sind.

Am Samstag, 05.11. von 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 06.11. von 13 bis 18 Uhr stehen daher die Tabler im Rotmaincenter für Fragen zur Verfügung und freuen sich über mitgebrachte Päckchen sowie auch Spenden. Bis zum 26. November können die Päckchen an allen Sammelstellen abgegeben werden.

Weiterhin freuen wir uns natürlich über Geldspenden. Mit den Spendengeldern werden die Kosten des Konvois (Benzin, Mautgebühren, Mietkosten für LKWs etc.) mitfinanziert. Spendenquittungen können jederzeit ausgestellt werden. Kontonummer: Round Table Bayreuth, Hypo-Vereinsbank Bayreuth, Kto-Nr. 3 024 252 99, BLZ 773 200 72

Weitere Abgabestellen entnehmen Sie bitte unserem Flyer: flyer_weihnachtspaeckchen.pdf

Die Tabler freuen sich auf Ihre Unterstützung, und die rumänischen Kinder über Ihre Geschenke.

Alle Fakten zur Päckchenaktion in aller Kürze

1. Wer organisiert Weihnachtspäckchenaktion und den Konvoi?

Veranstalter ist RTD und Lady-Circle Deutschland. In den Vorjahren war auch die Rudolph Walter-Stiftung beteilgt

2. Wann und wo fährt der Konvoi diesen Jahr?

Abfahrt/Konvoidauer ist in Hanau-Gründau am/ab 04. bis 11.12.2010
Es werden 4 großen Zentren gestreut über Rumänien angefahren. Von diesen Zentren werden viele kleine Einzeltouren gestartet zu Schulen, Waisenhäuser, Behindertenheimen, Kindergärten, Kinderkrankenhäuser etc.) In den letzten Jahren wurden jeweils ca. 45.000-50.000 Päckchen nach Rumänien gebracht. (RT98 davon 3.300 – 3.900 Stück).

3. Wann werden die W-Päckchen in den Schulen von RT98 abgeholt?

Abholtermin ist Do. 24.11. und Fr. 25.11., bis spätestens diesen Terminen müssen die Päckchen bereitstehen zur Abholung. Abholuhrzeit wird von uns koordiniert.

4. Wie groß und was sollte in die Päckchen eingepackt werden ?

Päckchengröße sollte ca. einem Schuhkarton entsprechen. Es sollten Spielsachen, Süßigkeiten, Malbücher, evtl. Hygieneartikel (Zahnbürste, Kamm, Zahnpasta…), Plüschtieren etc. eingepackt werden. Näheres dazu steht auch auf dem Weihnachtspäckchen-Flyer. Bitte Geschlecht und Alter angeben, für das das Päckchen bestimmt ist.

5. Wo können Päckchen noch abgegeben werden, außer in den beteiligten Schulen?

An allen Sammelstellen die auf dem Weihnachtspäckchen-Flyer angegeben sind oder im Rotmain-Center.

6. Welche wichtigen Termine stehen für die Weihnachtspäckchen-Aktion an?

05. Nov. Rotmaincenter (10 bis 18 Uhr). Flyer verteilen, Bevölkerung informieren, für Aktion werben
06. Nov. Rotmaincenter (13 bis 18 Uhr). Flyer verteilen, Bevölkerung informieren, für Aktion werben
24. Nov. Päckchen werden bei den Schulen und allen anderen Sammelstellen abgeholt (Tour 1)
25. Nov. Päckchen werden bei den Schulen und allen anderen Sammelstellen abgeholt (Tour 2)
28. Nov. Die Päckchen werden nach Alter und Geschlecht sortieren und transportfertig machen

Weihnachtspäckchen-Sammelaktion im Rotmain-Center

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Es ist soweit. Wir sammeln wieder Päckchen für unseren Hilfskonvoi. Wie im letzten Jahr auch, werden wir mit einem Stand im Bayreuther Rotmaincenter vertreten sein und dort am Samstag den 06.11. und Samstag den 14.11. jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Päckchen entgegen nehmen.

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An dieser Stelle wieder ganz vielen Dank an das Rotmain-Center, das uns wieder den Platz kostenlos zur Verfügung stellt und natürlich an die Bayreuther Presse und Radio Mainwelle, die wieder kräftig für uns die Werbetrommel rühren.

3.465 Päckchen gingen 2009 von Bayreuth aus nach Rumänien…

… dies ist eine Steigerung von 15% im Vergleich zum Vorjahr! An dieser Stelle vielen vielen Dank für die von Ihnen gespendeten Weihnachtspäckchen!

Am Sonntag macht sich der Round Table Hilfskonvoi der in Zusammenarbeit mit der Kinderzukunft Rudolf-Walther-Stiftung dann auf die Reise und beschert ganz viele leuchtende Kinderaugen. DANKE!

Die Päckchenaktion beginnt wieder!

Demnächst werden wir wieder an Schulen, Kindergärten und Vereine herantreten und für die Teilname an unserer Päckchenaktion werben. Natürlich wollen wir an den Erfolg der letzten Jahre wieder anknüpfen und hoffen auf eine gute Resonanz.

Sollten Sie Elternbeirat oder Pädagoge einer geeigneten Institution sein, schreiben Sie uns bitte an!

Der Konvoi ist zurück - Eine Nachlese von einem Mitfahrer

Der Konvoi 2007 ist vorbei und alle 77 Teilnehmer (Fahrer und Helfer von Round Table sowie Freunde der “Kinderzukunft” der Rudolf-Walther-Stiftung) sind heil wieder zurück! In Rumänien haben knapp 31.000 Kinder ein Weihnachtspäckchen bekommen. In Deutschland hatten zuvor 31.000 Kinder ein Päckchen gepackt und dabei an das rumänische Kind gedacht, das sich über dieses Päckchen freuen wird. 62.000 Kinder, die durch diese Aktion emotional berührt wurden und Solidarität am eigenen Leib erleben durften. Darüber hinaus auch alle weiteren Beteiligten wie Eltern, Großeltern, Verwandte, Freunde, Lehrer, Erzieher, die Fahrer und Helfer des Konvois und viele mehr…

Hartmut Joost von RT 98 Bayreuth berichtet:

konvoi-vorschau-02.jpgIch selbst habe mir im Dezember 2007 einen Eindruck von der Situation vor Ort machen können und habe die in und um Bayreuth gesammelten 3.057 Päckchen auf ihrer Reise nach Rumünien begleitet. Am 1. Dezember ist der Konvoi Nähe Hanau bei Frankfurt mit insgesamt 8 Sattelzügen, 2 Lastwagen, 2 Reisebussen, 1 VW-Bus und den 77 Helfern gestartet. Nach über 24 Stunden Fahrzeit hatten wir das Ziel, das Kinderdorf der Rudolf-Walther-Stiftung in Timisoara, erreicht. Am nächsten Tag sind die LKWs mit den Päckchen aufgeteilt worden und weiter ins Landesinnere gefahren. Ich bin mit einem Teil der Bayreuther Päckchen nach Petronsani in den Karpaten gefahren, die restlichen Päckchen wurden nach Sibiu/Hermannstadt und die dortige Umgebung gebracht. Vier Tage lang wurden die 31.000 Päckchen von uns persönlich an Kinder in Kindergärten, Waisenhäusern, Schulen, Behinderteneinrichtungen, Notlagern der Gipsys, Nachtasylen für die Straßenkinder, Krankenhäusern und auch direkt in den Familien persönlich übergeben. Wir haben gewartet, bis die Kinder ihr Päckchen ausgepackt hatten, um sicher zu stellen, dass der Inhalt für das Kind geeignet ist. Somit konnten wir auch direkt die Freude der Kinder erleben, wenn sie die Sachen ausgepackt und meist sofort damit gespielt haben. Eine Freude, die für all die Mühen und Belastungen dieser Tage entschädigt und bestätigt hat, dass wir mit dieser Aktion die richtigen Menschen erreicht haben….Nach insgesamt sechs Tagen konnten wir mit leeren Ladeflächen Rumänien wieder verlassen. Die 77 Helfer verteilten sich wieder übers gesamte Bundesgebiet und hatten hoffentlich ein glückliches Weihnachtsfest in ihren Familien mit der Wissen, “Gutes getan zu haben”.

Round Table RT 98 Bayreuth sagt “DANKE”

konvoi-vorschau_01.jpgWir vom Round Table 98 Bayreuth bedanken uns bei allen für die tatkräftige Unterstützung, denn Sie haben uns diese Aktion erst ermöglicht. Durch Ihre Päckchen war es möglich, so vielen Kindern, die teilweise unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben, einen Moment des Glückes und der Freude zu schenken. Wir von Round Table und der “Kinderzukunft” waren lediglich die Boten. Sie haben das Glück in einen Karton gepackt und uns anvertraut. Jeder von Ihnen hat damit seinen eigenen besonderen Beitrag geliefert. Im Laufe der vergangenen Wochen habe ich von so vielen Einzelaktionen gehört, die ich gerne erwähnen würde, dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll. Und hinterher habe ich bestimmt Jemanden oder etwas Erwähnenswertes vergessen. Die Weihnachtspäckchenaktion und der Konvoi sind eine so breit aufgestellte Aktion, dass es Niemanden gibt, der alles mitbekommt, alles kennt und alles weiß.
Welches Spielzeug wurde hergegeben? Welche Erinnerungen waren damit verbunden? Welche Gedanken haben sich Familien beim Packen der Päckchen gemacht? Wie konnte eine Erzieherin in ihrer Freizeit genügend Kartons besorgen? Wieviel Zeit bleibt in der Vorweihnachtszeit um zusätzliche Geschenke zusammenzutragen? Wann kommt der LKW zu Abholen, wer empfängt die Leute? Welche Geschichte steht hinter dem Kuscheltier, das in einem Karton die Reise nach Rumänien angetreten hat? Es gäbe so vieles mehr zu berichten, so viele Geschichten, die ein ganzes Buch füllen würden.

Einige Bilder haben wir in den folgenden beiden PDF’s zusammengestellt.

1. Teil - Vom Einsammeln der Päckchen…

teil_1-sammeln.pdf

2. Teil - …und dem Ausliefern in Rumänien:

teil_2-konvoi.pdf

Daher nochmals: Von ganzem Herzen herzlichen Dank an Sie alle, die zum Gelingen der Weihnachtspäckchenaktion und des Konvois beigetragen haben!

Wir von Round Table 98 Bayreuth freuen uns, wenn Sie uns auch in diesem Jahr wieder helfen, diese wunderbare Aktion zu unterstützen.

Wenn Sie mehr Infos haben möchten, dann wenden Sie sich direkt an Hartmut Joost, gesch. 0921/290-244 oder privat 0921/515924. Gerne können wir auch einen Kurzvortrag organisieren…

“Lisa”-Redakteurinnen begleiten den Konvoi

Neben den vielen Helfern von Round-Table und der Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) haben auch zwei Redakteurinnen der Zeitschrift “Lisa” den Konvoi begleitet. Einen Vorab-Bericht haben sie im Internet veröffentlicht. Zu lesen ist er hier.

500 Päckchen aus Bayreuth sind auch in Petrosani gelandet. Ein Ausführlicher Bericht folgt.

3.057 Geschenke gehen auf die Reise

element_3.PNGNun ist es soweit! Das Päckchen einsammeln ist für dieses Jahr beendet. Jetzt ist es Zeit den Transport zu den Kindern auf die Reise zu schicken. Hartmut Joost von RT98-Bayreuth sowie viele andere Tabler aus Deutschland gehen am Samstag zusammen mit der Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) auf Achse.

Das Ergebnis kann sich auch dieses Jahr wieder sehen lassen: 3.057 Geschenke gehen allein von Bayreuth aus an hilfsbedürftige Kinder. Die deutschlandweiten Zahlen stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest, werden aber schnellstmöglich nachgeliefert.

element_1.PNGAn dieser Stelle dürfen wir uns nochmals bei den vielen fleißigen Helfern, Sammlern und Packern bedanken, die uns dieses Jahr wieder zahlreich unterstützt haben. Hartmut Joost wird nach seiner Rückkehr eine Bilder-CD mit seinen Eindrücken und wahrscheinlich mit vielen glücklichen Kinderaugen erstellen und allen Interessierten zur Verfügung stellen.

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Weiterhin dürfen wir dem Nordbayerischen Kurier und der Radio Mainwelle für die gute und zahlreiche Berichterstattung danken. Hier eine Zusammenfassung der Berichte im Nordbayerischen Kurier (Großansicht durch anklicken)!